Martinimarkt rund um die Evangelische Kirche

Mit einem Stand präsentierten sich die LandFrauen bei sehr herbstlichen Temperaturen am Martinimarkt. Der anhaltende Schnürlesregen beeinträchtigte die Atmosphäre und die netten Gespräche doch etwas. Aber die Besucher ließen sich trotzdem die leckeren Kostproben schmecken, was den Verein sehr freute. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des besonderen Tages beigetragen haben.

MartinimarktHerbstwetterMartinimarkt Schnuerlesregen 

 

Jenseits der 40 - und wunschlos glücklich

Gemeinsam mit Brettheim, Beimbach-Gaggstatt konnten wir den spannenden Vortrag von Frau Ortlepp vom Landesverband genießen. Ab 40 haben die Frauen in der Regel ihr Glück erreicht: Beruf, Familie und Haus. Doch sollte ihr Leben weiterhin glücklich und zufrieden verlaufen, müssten sie es überdenken und Impulse für eine neue Planung setzen. Eigene Interessen verfolgen und sich beruflich neu zu orientieren sind eine weitere Option, auch im Hinblick auf die spätere Rente. Mit den Worten: Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber mehr Sinn und Freude, beendete die Referentin dieses  interessante Thema.

Jubiläumsaktionen als Rückblick

LF Bilderrckblick Jubilumsevents 2Zu einem Bilderrückblick anlässlich des 60. Jubiläumsjahr konnte Heide Böcker viele Mitglieder begrüßen. Mit dem Gründungstag vor 60 Jahren, am 04. Februar eröffneten die Landfrauen das Jubiläumsjahr mit Kaffee und Kuchen. Viele Bilder liesen erkennen, wie die Mitglieder begeistert in Fotoalben und Bildern in wundervollen Erinnerungen der erlebten gemeinsamen Unternehmungen schwelgten. Die fulminante Feier am 08. April zeigte die Vorsitzende in vielen herrlichen Bildern mit erkennbaren Ablauf des Events. Herrliche Aufnahmen der Gründer Frauen, die lebendige Chronik und die Erlebnis Deko spiegelten ein gelungenes Fest wieder.  Mit einem Gläschen Sekt und Knabbereien konnten alle die tollen Momente nochmals geniesen. Den Abschluss bildeten die Fotos des Teamausfluges nach Oberstdorf, die landschaftlich reizvollen Aufnahmen der Wanderungen und die erlebte Geselligkeit ausstrahlten. Diese Feste werden lange in Erinnerung bleiben,versicherte Heide Böcker zum Abschluss.

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"Hormone - kleine Stoffe mit großer Wirkung"

Zum Einstieg in ihren Vortrag definierte Frau Andrea Weckert die Hormone als wichtige Triebfeder im Körper. Hormone sind die Regiseure des Lebens, alle Organe gehorchen ihrem Kommando und stehen in einem Regelkreislauf im Zusammenhang mit dem Nervensystem, wie z.B. die Schilddrüse.  Sie müssen in einem gewissen Verhältnis zueinander stehen damit die Balance stimmt, meint die Heilpraktikerin. Ursachenverstärker für hormonelles Ungleichgewicht sind Erschöpfungszustände, Vitamin- Eisenmangel, Wassermangel und Übersäuerung und lösen unterschiedliche Erscheinungsformen, wie Stimmungsschwankungen, Depressionen aus. Die Referentin ging auf die Funktion der Schilddrüse bei Störungen des Hormonhaushaltes ein. Sie zeigte Schwerpunkte zu naturheilkundlichen Therapiemöglichkeiten bei verschiedenen Erkrankungen auf. Bestimmte Kräutertees,  eine ausgewogene Ernährung und genügend Wasser trinken, können bei leichten Problemen ergänzend wirken, versicherte die Referentin zum Schluss.   

Was sagen wir, wenn wir etwas sagen

Zu diesem alltäglichen Thema hatten die LandFrauen mit einem leckeren Frühstück ins "Lamm" eingeladen. Frau Andrea Bleher stellte mit ihrem Vortrag in den Focus, wie wichtig Kommunikation und immer im Gespräch bleiben in unserer Gesellschaft ist. Wie kommunizieren wir? Digitalisierung stellt einen raschen Austausch von Informationen dar, Nachricht - das was ich sage, Botschaft - das was ich höre. Die Sozialhandlung bildet mit "Mitteilen, teilen und teilnehmen lassen" eine Gemeinschaft, betonte die Referentin. Es gibt viele Möglichkeiten Dinge zu hören und und zu verstehen, dazu ist eine präzise Sprache notwendig. Das Männer anders kommunizieren als Frauen ist bekannt. Männer bringen es knapp, sachlich, umfassend und immer lösungsorientiert auf den Punkt, Fauen reagieren emotional, rechtfertigen sich oft und wollen gemocht werden. Die Gäste durften Gedanken über das Gelingen von Kommunikationen anstellen. Frau Bleher gab den Rat zwischen Personen und Sachverhalt zu trennen. Dazu sind  Empathien - Gespräche - Hören und Reden und vor allem Gesten sehr wichtig.

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Bärlauch - Lauch ohne Hauch

Die gelernte Kinderkrankenschwester und Heilpraktikerin beschäftigt sich intensiv mit Kräutern. Bärlauch zählt zu der Familie der Liliengewächse, die Blätter sind lanzettartig und mit einer Längsnervatur gezeichnet, erzählte Frau Andrea Ruf. Er schiebt im März und hat Ende Mai seinen Wachstumszyklus beendet, dann verschwindet er vollständig. Beim Pflücken ist Vorsicht geboten, da er leicht zu verwechseln ist mit den giftigen Maiglöckchen, Herbstzeitlosen und dem Aronstab, warnte die Referentin. In den letzten 15 Jahren hat er die Küche erobert und bereichert den Speiseplan als Gemüse, Suppe und Gewürz, auch die Blätter und Blüten können mit verwendet werden. Die Knospen werden als Bärlauchkapern zur Delikatesse, verrät sie. Auch in der Naturheilkunde kommt Bärlauch oft zur Anwendung. Die Heilwirkung ist den enthaltenen schwefelartigen ätherischen Ölen zuzuschreiben, die sich positiv auf viele Organe auswirken, meint die Heilpraktikerin. Das hat schon Hildegard von Bingen erkannt. Das Heilmittel ist vielseitig einsetzbar, wirkt entgiftend, stärkt das Immunsystem und zeigt keine Nebenwirkung. Der Volksmund sagt: Bärlauch im Mai und dein Arzt hat frei. Die Anpreisung dieser Wunderpflanze motivierte bestimmt die Besucherinnen das wohlschmeckende Allheilmittel auszuprobieren.

Lebensmittelunverträglichkeit und Lebensmittel-Allergien

Frau Christina Eberlein klärte in ihrem Vortrag über Unverträglichkeiten und Allergien unserer Lebensmittel auf. Lebensmittelallergien sind selten, Lebensmittelintoleranzen sind nicht lebensbedrohlich, meint die Referentin. Unverträglichkeiten zeigen sich durch regelmäßige und ständig wiederholende Beschwerden, Fructosemalabsorption macht sich durch Blähungen und Durchfall bemerkbar. Sie zeigt die Symtome der verschiedenen Krankheiten auf und weist auf die Behandlungsmöglichkeiten hin. Zum Schluß macht die Referentin auf die Histaminintoleranz aufmerksam,  der nur durch den Verzehr von  frischen oder tiefgefrorenen  Lebensmittel entgegen gewirkt werden kann. Zöliakie ist eine Erkrankung des Dünndarmes die durch das Klebereiweis "Gluten" ausgelöst wird. Hier ist eine glutenfreie Erährung mit Verzicht auf heimischen Getreide und Getreideprodukten unabweichlich. Mit diesem interessanten Vortrag signalisierte die Referentin wie wichtig eine gesunde ausgewogene Ernährung ist und wir dadurch unseren Alltag positiv beeinflußen können.

Sockenstrickkurs

sockenstrickenbegeistertIm Vordergrund der zwei anberaumten Handarbeitsabende stand das Stricken von Socken. Begeistert fanden sich viele Interessierte im Bürgerhaus ein. Unter Anleitung von Frau Lehr lernten die fleißigen Strickerinnen schnell wie eine Herzchenferse, ein Fersenkäppchen oder eine Bumerangferse zu stricken sind. Vom Schaft bis zur Bandspitze waren alle über die reichliche Hilfestellung der Referentin dankbar – der Erfolg stellte sich bald ein. Stolz präsentierten die Damen ihre Unikate in verschiedenen Größen und bunten Farben, die bei den eisigen Temperaturen gleich wunderbar die Füße wärmten. Aber auch die in Angriff genommenen Schals, Halsschmeichler und Mützen begeisterten als kreierte Designer Modelle und zeichnen sich als schicke Accessoires der Wintermode aus.

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Wir begrüßen das neue Jahr

rueckblick163Mit einem Bilderrückblick 2016 frischte Heide Böcker die vielen Aktivitäten und gemeinsamen Erlebnissen des vergangenen Jahres auf. Die Bandbreite der interessanten Vorträge, Kultur und Ausflüge liesen keine Wünsche offen. Zwischendurch regte Rainer Hofmann mit Geschichten aus dem "hoeheloischem" die Lachmuskeln an. Mit seiner hohenlohischen "Oart" brachte er das Familienleben der Hohenloher auf den Punkt und verpackte es humorvoll und witzig in Gedichtform. Ein Einblick in das breitgefächert Programm 2017 versetzte die Gäste in gute Laune und Vorfreude. Mit leckeren Häppchen und einem Gläschen Sekt begossen alle das neue Jahr und vertieften sich in nette Unterhaltungen.

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