Balkon-und Terrassenbepflanzung

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Der Gärtnermeister zeigte den Besucherinnen anhand vorgefertigten Kübeln und Töpfen den Trend der Saison für den Blumenschmuck rund um das Haus. Unter anderem betonte Will Wieland, dass das A&O für lang anhaltendes Blühen der Sommerblüher neben einer guten Blumenerde die mäßige aber regelmäßige Düngung ist. Mit Bildern zeigte er uns die unterschiedlichsten Möglichkeiten der Farbgestaltung vom klassischen rot-gelb bis zum farbharmonischen pink-rosa. Neben praktischen Tipps für den idealen Standort gab er auch Anleitungen zur Pflege über den Sommer an die Blumenliebhaberinnen weiter, damit sie sich lange an der herrlichen Farbenpracht erfreuen können.

Vortrag über Zumba Gold für aktive (ältere) Erwachsene

Sissy Opaterny stellte ein Programm vor, das perfekt für aktive ältere Erwachsene mit den beliebten Original-Bewegungen und geringerer Intensität ausgearbeit ist. Ein Format für die größte wachsende Bevölkerungsgruppe, bei dem effektiv auf die anatomischen, physiologischen und psychologischen Bedürfnisse dieser Zielgruppe eingegangen wird, betonte die Referentin. Die Übungsleiterin für Tanzsport stellt den gesundheitlichen Aspekt vor, der sich vorrangig auf die Verbesserung des Gleichgewichtes, Bewegungsumfang und Koordination konzentriert. Die enthaltenen Fitness-Elemente wie Herz-Kreislaufübungen, Muskel-Training und Verbesserung der Flexibilität wirken unterstützend. Die Teilnehmerinnen konnten sich anschließend bei einfachen Choreographien mit lateinamerikanischer Musik von dieser Tanzsportart begeistert überzeugen.

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Was uns Märchen heute noch zu sagen haben

wasunsmaerchenversprechnMit einem Gläschen Sekt und Knabbereien begrüßte die Hausherrin und kommissarische Leiterin Anita Meinikheim, herzlich die Besucherinnen der LandFrauenvereine Brettheim und Beimbach-Gaggstatt zum gemeinsamen Vortrag mit Nora Lettau. Die Geschichten spiegeln alte Weisheiten die von Generation zu Generation weitergetragen werden, symbolisierten die Referentin zu Beginn. Es war einmal…..einfühlsam und voller Begeisterung begann die Referentin ihre Märchen aus verschiedenen Kulturkreisen zu erzählen und zu interpretieren. Die besondere Art der Erzählungen ließen den Zuhörerinnen Raum sich in manchem Märchen selbst zu finden und eigene Schlüsse zu ziehen. Zwischendurch konnten die Besucherinnen den darauf abgestimmten Harfenklängen folgen. Mit ihrem besonderen Outfit, ihrer Gestik in der Überlieferung einiger Lehrmärchen zog Frau Lettau die Besucherinnen in den Bann - die dadurch auch viele Parallelen zu Heute entdecken konnten. Die erkannte hilfreiche Symbolik kann uns heute noch bei der Bewältigung des Alltags eine Hilfe sein, unterstrich sie am Schluss. Wie klug und schlitzöhrig die Frauen selbst die Märchenwelt beherrschen, hat alle fasziniert.

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Kuchen-und Tortenbuffet 

Zur Hochzeit von Caroline Böcker und Jörg Barth zauberten die LandFrauen ein herrliches Buffet mit 30 Torten und Kuchen, das bei den tortenbuffethochzeittortenhochzeitGästen gut ankam.

Alternative Monatshygiene

Mit ihrem Vortrag machte die "Selbermacherin" Stefanie Wagner die Besucherinnen mit alternativer Monatshygiene vertraut. Sie zeigte die Vorteile zu den herkömmlichen Methoden auf und machte auf die gesundheitlichen und umweltlichen Aspekte aufmerksam. Die Merkmale ihrer AlMo waschbaren Stoffbinden aus kuscheliger Baumwolle überzeugten am Schluß die sehr kritischen 29 Gäste.

Wir backen Schneeballen und Zimtrollen

Gemeinsam Backen von Schneeballen und Zimtrollen mit  fachkundiger Unterstützung war für die Hobbybäckerinnen mit Spass verbunden.

Das  Herstellen des Teiges, das ausrollen und auffädeln der runden Fladen und das Einlegen in das Schneeballeneisen war für die Frauen mit Backerfahrung leicht umzusetzen. Wichtig ist die Temperatur des Fettes beim Backen. Durch ständiges Drehen des Eisen bekommen die Schneeballen eine schöne runde Form. Das gute Gelingen des zarten Gebäcks erfüllte alle Bäckerinnen mit viel Stolz. Eine kleine Kostprobe betätigte auch den guten Geschmack.

"Starke Frauen der Reformation"

2018 01 30 LF Starke Frauen der Reformation 4Spannend vermittelte Herr Pfarrer Seybold den vielen Besucherinnen, wie vor 500 Jahren Frauen mit Mut und Beherztheit ihr Leben meisterten, etwas bewegt und Freiheit gewonnen haben. Johannes Brenz setzte sich für Mädchen ein und lehrte sie lesen und schreiben. Zu den wohl bekanntesten starken Frauen der Reformation zählte Katharina v. Bora, sie steckte voller Energie und Tatendrang. Sie wurde ins Kloster gesteckt und flieht 1523 und lernt Martin Luther kennen. Sie heirateten und bekamen 6 Kinder. Sie hat alle Luther Bücher herausgegeben, wurde seine Alleinerbin und stirbt aber arm - weil ihr alle Rechte daraus verweigert wurden. Wibrandin Rosenblatt zeigte sich als Frau der Reformatoren, war viermal verheiratet, dreimal mit bedeutenden Reformatoren denen sie in selbstloser Weise zur Seite stand. Sie hatte 11 Kinder. Die adlige Felicitas v. Selmnitz wurde schon mit 31 Jahren Witwe, mit 35 Jahren lernte sie durch ihren Sohn lesen und schreiben. Sie war begeisterte Leserin der reformatorischen Schriften und der geschenkten Übersetzung Luthers. Katharina Zell war eine der ersten Predigerinnen, sie hat zahlreiche Schriften, darunter eine Verteidigungschrift gegenüber dem Zöllibat und 4 Gesangbücher verfasst. Sie war mutig, unerschrocken und setzte sich für Arme und Flüchtlinge ein. Argula v. Grumbach galt als Mutter Courage der Reformation und wagte sich mit reformatorischen Schriften an die Öffentlichkeit. Stark und voller Selbstbewustsein setzte sie sich für die Veröffentlichung des Evangeliums ein. Ursula Weyda hatte bereits als 20-jährige Bischöfe ermahnt und rief die Bauern zum Kampf auf (Weibertreu). Otilie v. Gersen verließ als deutsche Nonne das Kloster und heiratete den Reformator Thomas Müntzer - zu dieser Zeit ein mutiger Entschluß. Die gebürtige Gräfin Elisabeth v. Colenberg wurde Reformations Fürstin. Sie hat reformatorische Schriften veröffentlicht und galt als eine erfolgreiche Schriftstellerin. Die Italienerin Olympia Fulva Morata wäre fast die erste Uni Professorin in Heidelberg geworden, was ihr leider verwehrt wurde. Sie setzte sich für das reformatische Bekenntnis ein. Elisabeth Cruciger war die erste protestantische Liederdichterin, hat ein Gesangbuch herausgegeben und arbeitete viel mit Luther zusammen.

Ohne Frauen hätte es die Reformation nicht gegeben, betonte der Referent in seinem Schlusswort und stellte die Frage in den Raum "Wie setzen wir uns für unsere Überzeugung ein"?

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Herstellen von edlen Pralinen

pralineneinfuellenUnter Anleitung einer Konditormeisterin kreierten die LandFrauen eigene Pralinen zum Frühlingserwachen. In der Grundmasse kamen hochwertige Zutaten zum Einsatz, die mit Aromen wie Früchten, Kaffee oder Liköre in verschieden Geschmacksrichtungen, die der Creme verfeinert und einen einzigartigen Geschmack verleiht. Vorsichtig wurden die Canachen mit dem Spritzbeutel in die Hohlkörper gefüllt oder zu Kugeln geformt, die dann über Nacht ruhen konnten. Am nächsten Tag wurden die gefüllten Pralinen einer geschmacklich abgestimmten Ceme geschlossen und verziert oder in Kokosflocken gewälzt. Mit einer  dekorativen Verpackung wirkte jede einzelne Praline als Unikat.

Binsengeflecht

BinsengeflechtSteffi Kollmar lud bastelbegeisterte LandFrauen zum Frühlingsanfang in die Werkstatt ihres Blumenateliers ein. Unter ihrer Anleitung kreierten 13 Teilnehmerinnen ein herrliches Binsengeflecht, das mit Frühlingsblühern ausgeschmückt ein wahrer Hingucker ist. Jahreszeitlich immer neu dekoriert verschönert es das ganze Jahr das eigene Heim.