Weihnachtsmarkt Ludwigsburg

weihnachtsmarktludwigsburgromantischTrotz Regen machte sich ein Bus voller LandFrauen am Nikolaustag auf den Weg nach Ludwigsburg. Gutgelaunt begrüßte die Vorsitzende Marianne Könninger die Damen, hatte doch der Nikolaus bei ihr Säckchen mit Süßigkeiten abgegeben, die gleich verteilt wurden. Schon auf der Fahrt spitzte dann auch noch die Sonne durch die Wolken – ein schöner Nachmittag kündigte sich an. Auf dem von barocken Arkaden umsäumten Weihnachtsmarkt konnten sich die Besucherinnen gleich vom festlichen Ambiente verzaubern lassen. An herrlich geschmückten Ständen wurde von Glaskugeln, edlen Krippenfiguren und vielen kunsthandwerklichen Accessoires alles angeboten was das Herz begehrt. Beim Schlendern durch die Budengassen entdeckten die Damen immer wieder neue Geschenkideen. Viele Stände mit Leckereien luden zum Schlemmen ein. Die Dämmerung verwandelte den Markt mit den Engelsfiguren in ein märchenhaftes Lichtermeer. Auch die milden Temperaturen konnten die weihnachtliche Stimmung der LandFrauen bei Glühwein und Punsch nicht trüben. Mit Geschenken eingedeckt traf sich die Gruppe pünktlich am Treffpunkt um gemeinsam zum Bus zu marschieren.

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Adventliches Beisammensein

weihnachtsfeiergutsleMit einer musikalischen Einlage am Klavier stimmte Norbert Könninger in den adventlichen Abend ein. Marianne Könninger freute sich bei der Begrüßung über die vielen Gäste, lies das Jahr etwas Revue passieren und kündigte einen stimmungsvollen Abend mit der Bedeutung "christlicher Krippen in unserer heutigen Zeit" an.

Anita Meinikheim überbrachte den Weihnachtsgruß des Landesverbandes von Frau Linckh. Mit  Begleitung am Klavier und dem Lied „wir sagen euch an den lieben Advent“ wurde die Weihnachtsgeschichte mit den Krippenfiguren unter dem Motto "gehört die Krippe noch zu Weihnachten" eingeleitet.  Claudia Griebel und die Teamfrauen erzählten nun das Geschehen von Bethlehem. Über jede Krippenfigur von Maria und Josef und dem Jesuskind bis zu den heiligen drei Königen hörten nun die Besucherinnen deren Bedeutung und Geschichte, die mit den passenden weihnachtlichen Liedern die wunderschöne Krippe füllten. Musikalische Einlagen am Klavier leiteten zum gemütlichen Essen und später zur Bescherung der Mitglieder und des Teams über. Anita Meinikheim machte mit ihrem Gedicht „Ich schenke dir Zeit“ auf die Hektik in der Adventszeit aufmerksam, kündigte die Weihnachtsspende an Frau Schürle Shakar an, die eigene Projekte in Indien unterstützt und informierte über das Programm im neuen Jahr. Marianne Könninger bedankte sich bei allen für die Unterstützung bei den vielen Aktionen. Sie hob die Treue zum Verein durch die guten Besuche bei den Veranstaltungen in den Focus, die das Vereinsleben so aktiv und lebendig gestalten lassen. Mit Glühwein und Zuckerdoggelich ließ man bei interessanten Gesprächen das Landfrauenjahr ausklingen.

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Vortrag Herstellung von  Liköre

Zum  Vortrag mit dem Thema „Alkoholische Köstlichkeiten“ hieß  Anita Meinikheim den Winzer Frank Hornung willkommen. Er gewährte den 33 Besuchern einen kurzen Einblick in das Staatsweingut Weinsberg, das auch eigenen Wein- und Obstanbau betreibt. Danach gab der Referent ausführliche Anleitungen und Tipps zur Herstellung von Likören mit Beeren, Kräutern und Obst aus dem heimischen Garten. Er erklärte mit welchen Destillaten die verschiedenen Säfte der Früchte mit ausgewählten Zutaten anzusetzen sind. Ganz wichtig ist eine ständige Qualitätskontrolle zu Hause, rät er den Interessierten. Danach gab es zu den Rezepten mit Serviervorschlägen auch die erste kleine Kostprobe mit der schwarzen Johannisbeere, die mit Champagner aufgefüllt als Kirr Royal ein wahrer Genuss ist, so der Referent. Nach kurzem neutralisieren mit Wasser wurde die Quitte als Winterlikör serviert, der mit Roquefort-Schafsmilchkäse abgerundet nachahmenswert ist. Danach kam ein Sauerkirschlikör mit Chilischokolade in die Runde. Als Cocktail gemixt und mit verschiedenen Schokoladesorten angerichtet – ein Sonntagsevent, schwärmt der Weinbergbesitzer. Pilstrinker sind bei Amarus – der Bittere mit Kräutern aus dem Garten– gut aufgehoben, gab  Frank Hornung preis. Der krönende Abschluss war ein Bratapfellikör mit weihnachtlichen Gewürzen, dazu gab es als kleines Versucherle einen leckeren Apfelkuchen mit Sauerrahm aus Hornungs Küche. Diese Anregungen und Vorschläge begeisterten die Frauen zum Ausprobieren in der eigenen Küche.

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"Meine Schwester und ich- Down Syndrom"

Mit dem lebendigen Vortrag bescherte Frau Schürle-Shakar an Buß-und Bettag den LandFrauen ein volles Haus im Gasthaus Rössle. Da die Eltern mit einem Friseursalon selbständig waren, musste sich die Referentin schon in frühster Kindheit um ihre Schwester kümmern, die mit dem Down-Syndrom auf die Welt kam. Birgit lernte weder schreiben und lesen und kam als erste Schülerin in den Sonnenhof. Sie baute ein starkes Selbstbewusstsein auf und entwickelte sich zu einer wahren Künstlerin, indem sie Malkurse besuchte, tanzen lernte und jedes Jahr bei Hallia Venezia mitmachte. Sie war nie um eine Ausrede verlegen, war sehr raffiniert und musste immer ihren „Senf“ dazu geben, erzählte Petra Schürrle-Shakar fröhlich. Birgit schwärmt immer davon, die Bilder ihres Lieblingsmalers Salvador Dali ganz nah in seinem Museum bewundern zu können. Diesen Traum erfüllten ihr die Referentin und ihr Mann mit einer Reise nach Spanien.

Die letzten 13 Jahre ihres Lebens verbrachte sie in einer Senioreneinrichtung und wurde vom Bruder und Schwester 10 Jahre lang liebevoll betreut. Leider verstarb sie nach drei Operationen an Organversagen. An Birgits Beerdigung spürten alle, wie beliebt sie war. In tiefer Verbundheit hat die Referentin ihr ein Buch mit dem Titel „Zwei Schwestern – erlebte Inklusion“ gewidmet. Daraus hat sie im Vortrag immer wieder Passagen einfließen lassen, was die Zuhörerinnen sehr beeindruckt hat.

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Martinimarkt rund um die Martinskirche

martinimarktnettebesucherAngenehmes Herbstwetter und gut gelaunte Besucher bescherten den LandFrauen eine heimelige Atmosphäre rund um den Stand.

Das leckere Essensangebot zog die Besucher nach dem Gottesdienst in Strömen ins Gemeindehaus. Ein kurzer Stop bei den Landfrauen animierte zu einen kleinen warmen Aperitiv wie Hirschkuss mit Sahne oder ein schmackhaftes "Flöff", was auch als Nachtisch gut ankam. Auch die selbstgebackenen Plätzchen fanden viele Abnehmer. Bei munteren Gesprächen in netter Runde ließen sich die Besucher immer wieder unsere Kostproben schmecken, was uns sehr freute.

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Rundfahrt westliche Teilorte in unserer Gemeinde

Hochsommerliche Temperaturen genossen die Landfrauen beim Erkunden der westlich liegenden Orte der Gemeinde. Bürgermeister Siegfried Gröner und Susanne Niklas-Bach begleiteten im Bus die 48 Frauen routiniert als Guide. Stolz präsentierte die  Niederwinderin Susanne Niklas-Bach ihren Ort mit 90 Einwohner,  der mit seiner Sonderstellung gemeindlich Rot am See, kirchlich Gaggstatt zugeordnet ist und mit 10 Vollerwerbsbetrieben landwirtschaftlich geprägt ist. In Oberwinden sind 3 Landwirtschaftsbetriebe angesiedelt, die Orte sind inzwischen komplett erschlossen. Weiter fuhr der Bus ins neu erbaute Gewerbegebiet von Rot am See, hier konnte Bürgermeister Gröner mit  ansehnlichen Gewerbebetrieben trumpfen. In Musdorf, das erstmals 1388 erwähnt wurde, waren schon die ersten Stände der bevorstehenden Muswiese zu  erspähen. Bei der Fahrt durch das Siedlungsgebiet Taubenrot konnte man die 110 verkauften Wohnbauplätze im Taubenrot und Stöcke  der letzten Jahre erahnen.  Vorbei am gut gelungenen, umgestalteten Bahnhofplatz stellte Bürgermeister Gröner weiter fachmännisch die hervorragende Infrastruktur in den Focus. In Bemberg, unweit der Ruine Bebenburg, wurde der Ortsvorsteher Karl Schüler mit an Bord genommen, der nun die Altgemeinde Beimbach vorstellen durfte. Das an die Gemeinde angrenzende idyllische Blaubachsee-Staubecken war das nächste Ziel. Über Kleinbrettheim, ging es zum Beimbacher Stausee mit dem größten Hochwasserrückhaltebeckens Baden Württembergs, das kurz vor einer weiteren Sanierung steht. Werdeck und Heroldhausen waren die nächsten Orte bevor es zurück nach Beimbach ins Evang. Gemeindehaus ging. Hier wurden die Frauen fürstlich von den LandFrauen Beimbach-Gaggstatt bewirtet. Ein herrliches Kuchenbuffet lud zum Kaffeetrinken ein.  Zum Ausklang wurden sie noch mit leckeren Salaten, Wurst-und Käseplatten verwöhnt.

Satt und voller neuer Eindrücke ging ein interessanter Nachmittag zu Ende.

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Programmieren lernen mit Calliope

Am 31.07.2018 fand das alljährliche Ferienprogramm der Landfrauen Rot am See statt. Dieses Jahr holten sie sich Unterstützung vom CoderDojo Nürnberg e.V. In zwei Gruppen konnten die Kinder in die digitale Welt der Programmierung eintauchen. Zwei Mentorinnen des Programmierclubs für Kinder zeigten mit dem Calliope Mini, wie einfach der Einstieg in die Programmierlogik sein kann. Der Calliope Mini ist ein kleiner Computermikroprozessor, mit dem sich schnell kleine Programme erstellen lassen, ohne lästigen Code schreiben zu müssen. Auf dem kleinen sternförmigen Mikroprozessor befinden sich verschiedene Sensoren, Tasten und Anschlüsse, mit denen sich verschiedene Ausgaben erzeugen lassen. Aber was haben eigentlich Ereignisse und Schleifen mit programmieren zu tun? Dies und noch einiges mehr wurden anhand des Calliope Minis geklärt. Es entstanden Mini Klaviere, Klickzähler und elektronische Würfel, die so manche schräge Töne von sich gaben. Hier haben einige ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und die restlichen Teilnehmer mit Dauertönen im Hintergrund erfreut. Wer weiß, was sich der eine oder andere noch ausgedacht hätte, wenn die Temperaturen etwas gemäßigter gewesen wären. Zum Glück gab es zwischendurch immer wieder eine Erfrischung in Form von Obst, Brezen und Getränken, die wie jedes Jahr von den Landfrauen spendiert und reichlich angeboten wurden.

Zum Schluss erhielten alle Teilnehmer noch eine Urkunde und sicherlich werden zum nächsten Geburtstag oder Weihnachten ein paar Calliope Minis auf dem Wunschzettel stehen.

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Besuch des Naturtheaters Heidenheim

freilichtspieleheidenheimtrinkenDas Naturtheater Heidenheim bot die ideale Kulisse für  die LandFrauen als kulturellen Abschluss ihres Sommerprogrammes. Mit dem Bus in Heidenheim angekommen, ließ Petrus kurz ein Gewitter aufziehen, aber das störte die Theaterbegeisterten nicht, war die Bühne doch überdacht. Ein kleiner Snack und erfrischende Getränke sorgten gleich für gute Laune.  Die Komödie „Frühstück bei Tiffany“ versetzte sie mit der exzentrischen Holly Golightly in die 60ziger Jahre Amerikas, die so gar nicht den gesellschaftlichen Vorstellungen der damaligen Zeit entsprach. Sie pflegte einen ausschweifenden Lebensstil, wirkte faszinierend auf Männer und lies sich gerne von ihnen aushalten. Beharrlich verfolgte sie ihr Ziel einen reichen Mann zu heiraten -  wäre da nicht ihr neuer Nachbar, ein Schriftsteller zu dem sie sich hingezogen fühlt. Doch das Schicksal holte sie ein, ihr Mann möchte sie zurückholen, ihr Bruder verunglückt und wegen einer angeblichen Verbindung zum stadtbekannten Gangsterboss wird sie auch noch verhaftet. Paul genannt „Fred“ hält weiter in Liebe zu ihr. Doch es gibt kein Happyend. Holly bricht alle Verbindungen und will in Südamerika ein neues Leben beginnen. Ein amüsantes Stück das sich mit einem mächtigen Bühnenspektakel einen großen Applaus verdient hatte.

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Fellbacher Rosen und Maiers Senfmanufaktur

ausflugrosenbesichtigung53 Frauen machten sich gut gelaunt mit Bus und Auto auf den Weg die Fellbacher Schnittrosen Gärtnerei kennen zu lernen. Eine sehr kompetente Mitarbeiterin nahm die Damen gleich in Empfang und erzählte bei einem Glas Rosensecco die Geschichte und Entwicklung der  Allround Gärtnerei mit Gemüseanbau von 1925 zum jetzigen renommierten Rosenerzeuger.

150 herrliche  Schnittrosen- und 130 Gartenrosensorten in allen Farben wachsen hier im Freiland, Glashaus und Folienhaus. Während der interessanten Führungen durch die Häuser in zwei Gruppen erhielten die Besucherinnen viele Tipps und Anregungen über Rosen, wie wichtig eine perfekte  Anpflanzung, ausgewogene Düngung und vor allem  der Rückschnitt im Frühjahr und während der Blüte sind um die Faszination der Rose im eigenen Garten zu erleben. Der anschauliche Rundgang durch den  Rosenanbau machte Appetit auf das nächste Ziel – den Spargelbetrieb Bäuerle. Hier wurden  Spargelgerichte in allen Variationen als Mittagstisch angeboten, die uns für das nächste Event stärkten – die Senf Genussmanufaktur Maier im Remstal, allen bekannt durch die Muswiese. Schon beim herzlichen Empfang durch Frau Maier spürte man die Begeisterung, die köstlichen Senfsorten und andere Spezialitäten in reiner Handarbeit mit hochwertigen Zutaten herzustellen. Überzeugend machte uns die Firmeninhaberin mit dem Ablauf der Produktion vertraut - manuelle Verarbeitung von regionalen Produkten, von Hand abgefüllt und etikettiert zeichnen diese leckeren Genüsse aus.  Anschließend durften die zahlreichen Senfsorten und schmackhaften Kräuterdips probiert werden. Dieser Gaumenschmaus verleitete natürlich zum Kauf der Köstlichkeiten, denn bis zur Muswiese ist es noch ein Weilchen hin. Bei einer  kleinen Brotzeit stärkten sich alle für die Heimfahrt.

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Abschiedsgeschenk an Heide Böcker

Geschenk Heide LandesgartenschauAm 08.06.2018 war es so weit, Heide wurde von zwei Team Frauen  um 9.15 Uhr zum  Bahnhof entführt, wo wir alle gemeinsam  um 9.45 Uhr in den Zug Richtung Mergentheim einstiegen. Mit einem Gläschen Sekt und leckeren Schinkenhörnchen stießen wir auf den Beginn eines wunderschönen Tages an. Spätestens in Lauda ahnte Heide wo die Reise hinging. Fröhlich in  Würzburg angekommen, ging es mit dem Bus zur Landesgartenschau, wo uns gleich ein fränkischer Winzer zum Probieren seiner guten Tröpfchen ermunterte. Bei hochsommerlicher Hitze schlenderten wir  ganz nach dem Motto „Wo die Ideen wachsen „an seltenen Gewächsen, blühenden Landschaften und vielfältigen Wohnformen vorbei. Auf der Hochfläche des neuen Stadtteiles Hubland konnten wir die einst wechselnde Geschichte vom Galgenberg, Startbahn von Flugpionieren und zuletzt Stützpunkt der US-Streitkräfte, miterleben. Neben Trends rund um Natur und Gartenkunst gab es viele Spiel- und Erlebnisflächen zu bestaunen. Zwischendurch flüchteten wir in den Schatten eines Biergartens oder Cafés um für unser leibliches Wohl als Selbstzahler zu sorgen. Zum Abschluss animierten uns doch einige Stände mit Hüten und Gartenaccessoires zum Schauen und Kaufen. Verschwitzt aber zufrieden machten wir uns wieder auf den Weg zum Bahnhof. Ein Stop im Weinort Markelsheim bescherte uns bei einem leckeren Essen einen gemütlichen Ausklang des wunderschönen Tages.

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Mitgliederversammlung mit Wahlen

2018.05.08 LF Mitgliederversammlung mit Verabschiedung HeideBcker 90Zum letzten Mal und mit Wehmut begrüßte Heide Böcker als Vorsitzende ihre LandFrauen im Bürgerhaus, mit denen sie 12 Jahre eine gemeinsame Zukunft gestaltet hat. Im stillen Gedenken erinnerte sie an die verstorbenen Mitglieder 2017. Fördermitglied Martin Heim, Hiltrud Köhler, Judith Ziegler und Cornelia Hörmann wurden neu willkommen geheißen, wodurch der Verein jetzt 179 Mitglieder zählt. Einen Rückblick auf die Aktivitäten des Jubiläumsjahres gaben Birgit Maier und Elfriede Frauhammer. Die ebenfalls scheidende mit Präsenten und Dankesworten bedachte Kassiererin Helga Giesecke, stellte die Finanzen vor. Ihr wurde von Lore Scheu und Elfriede Fürnstahl fehlerfreie Arbeit bescheinigt und Bürgermeister Gröner sprach die Entlastung aus, die einstimmig erteilt wurde. Die Vorsitzende und Anita Meinikheim als Stellvertreterin übernahmen die Ehrungen verdienter Mitglieder. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Lydia Lang, Brigitte Ohr, Erika Reu, Anneliese Merz, Ursula Kolb, Ingeborg Schöberl, Erika Keitel, Emilie Henn, Ida Pöschl, Ruth Wiedmann und Lisa Ruff ausgezeichnet und beschenkt. 25 Jahre ist Irmgard Lutz dabei. Für langjährige Verdienste im Team bekam Ute Uhl, Susanne Niklas-Bach, Anita Meinikheim und Helga Giesecke eine Auszeichnung.

2018.05.08 LF Mitgliederversammlung mit Verabschiedung HeideBcker 60Anita Meinikheim dankte Heide Böcker für die wunderschönen 12 Jahre der Gemeinschaft, die mit einem Erinnern der vielen Aktivitäten und herrlichen Erlebnisse des Vereinslebens durch die Vorstandsfrauen vertieft wurden. Bürgermeister Gröner bescheinigte Heide Böcker kompetente, zupackende Hände und würdigte den großen Arbeitsaufwand und Idealismus für ihr Amt. Im Namen des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann verlieh er ihr die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.

Rotraud Mack und Kirstin Feinauer leiteten über zu den Wahlen. Für ein Jahr übernehmen nun Anita Meinikheim und Marianne Könninger kommisarisch die Geschicke des Vereins bis jemand bereit ist, in die Fußstapfen von Heide Böcker zu treten. Als Kassiererin wurde Birgit Maier, als Schriftführerin Elfriede Frauhammer und als Beisitzerinnen Anita Meinikheim, Marianne Könninger, Annegret Heinold, Susanne Niklas-Bach, Claudia Griebel, Marliese Immel, Gabriele Schmidt, Ute Uhl , Renate Herbst und Judith Ziegler gewählt.

Sie bleibe dem Verein auch weiterhin eng verbunden - mit diesen herzlichen Abschiedsworten bedankte sich Heide Böcker für die ihr entgegengebrachte Wertschätzung und die Geschenke.

Ein leckeres Buffet lud nun anschließend noch zum gemütlichen gemütliches Beisammensein ein.

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Tinnitus - der Mann im Ohr

tinnitusundfruehstueckimlammDas große  Interesse am Thema Tinnitus und ein leckeres Frühstück bescherte Heidegret Mayer ein volles Haus bei den LandFrauen im Gasthaus Lamm.

Nach der Begrüßung zeigte die Heilpraktikerin ihre 40-jährige berufliche Biografie auf, bei der sie sich erst der Tierheilkunde verschrieben hatte – doch schon  nach kurzer Zeit eine Heilpraktiker Ausbildung absolvierte um sich den Menschen zu widmen. So kam sie gleich auf das Krankheitsbild Tinnitus zu sprechen. Heute ist der Mensch ständig steigenden Lärmbelästigungen und Stress  ausgesetzt die eine Überreizung des Hörnervs auslösen können, meinte sie. Diese Störung lässt Mann und Frau durch zischen und pfeifen nicht zur Ruhe kommen. Die Folge ist ein Hörsturz, den sie als „nochmals Glück gehabt“ bezeichnete und als Thrombose des Innenohrs diagnostiziert. Sofortige Hilfe ist vonnöten um bleibende Schäden wie  Ohrgeräusche und Beeinträchtigungen des Gleichgewichtsinnes abzuwehren. Tinnitus ist ein Symptom und hat viele Ursachen, die zu erforschen und individuell zu behandeln sind, erklärte die Referentin. Viele Faktoren können das Leiden auslösen denen mit präventiven Maßnahmen wie Entspannung, Joga oder einfach mal die Stille genießen vorzubeugen ist, versicherte die Heilpraktikerin. Zum Schluss ermutigte sie, die Worte „ich ärgere mich selbst“ positiv umzusetzen in  „ich ärgere mich nicht – ich wundere mich nur“

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Betonarbeiten

Kreativ mit Beton

betonarbeitenernestineErnestine Fundis  Begeisterung für Betonarbeiten sprang in diesem Workshop im Bürgerhaus  gleich auf die 24 Hobbywerkerinnen über. Schon die Einweisung durch die Referentin verriet die Problematik des Materials. Es war kein leichtes Unterfangen die Rohstoffe Zement, Sand und Schnellkleber mit Wasser zu vermischen und zu einer geschmeidigen Betonmasse zu kneten – nicht zu trocken aber auch nicht zu nass und in kleinen Portionen sollte sie sein. Mit vielen Anfangsschwierigkeiten war diese Grundlage für die Platten-und Kügelchentechnik schnell geschaffen, nun war zügiges Arbeiten angesagt. Beim modelieren der Kügelchen oder kleinen Platten konnten nun die Damen ihre Kreativität ausleben. Die geformten Zementteilchen wurden dann in die mit Folie ausgelegten Schale oder Schüssel gedrückt und aneinander gereiht bis die gewünschte Form erreicht war. Mit reichlicher Hilfe und Unterstützung von Ernestine Fundis entstanden herrliche Unikate, die bestimmt Eyecatcher im Sommer auf den Balkonen und Terrassen sind.

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Wurst und Käseplatten

Platten legen GehringWurmthalerAls absolute Routiniers zeigten Hannah Gehring und Doris Wurmthaler ihr Können beim Plattenlegen für festliche Anlässe. Zur Einführung gaben die Fachfrauen viele Tipps für die Vorbereitungen, die  geeigneten Wurstsorten und wie sich die Menge pro Person errechnet. Fachmännisch demonstrierten sie die besonderen Legetechniken, damit die Wurst dekorativ zur Wirkung kommt. Sie gaben Anregungen zur perfekten Platzierung und machten auf den gleichmäßigen Abstand aufmerksam. Ein gelungener Farbkontrast mit süßen oder salzigen Beilagen rundet das Gesamtbild ab, meinten sie. Käseplatten gelten als kulinarischer Höhepunkt und wurden von Frau Wurmthaler und Frau Gehring mit milden bis würzigen Käsesorten in Scheiben, Ecken und Stücken mit Obst und Gemüse kreativ angeordnet. So entstand eine köstliche Kombination für den Käsegenuss. Die fertigen Platten waren nicht nur eine Augenweite sondern auch ein Gaumenschmaus, den sich die 36 Frauen anschließend in gemütlicher Runde nicht entgehen ließen.

platten legen kaese und obstplatten legen wurstkaese platten legen wust 

Stricken ist modern

strickabendsternenstirnbandDass stricken wieder voll im Trend liegt, zeigte das große Interesse an den drei angebotenen Kursen mit Rita Lehr. Aller Anfang ist schwer, das war am Beginn beim Häkeln des Sternenstirnbandes im ersten Kurs spürbar. Frau Lehr hatte mit den nötigen Hilfestellungen alle Hände voll zu tun. Die Begeisterung der Teilnehmerinnen steigerte sich jedoch mit jeder gelungenen Runde. Motiviert über die geschaffenen Unikate starteten die Strickerinnen im nächsten Kurs mit Schals und Halstücher, die in allen Formen und Farben in Angriff genommen wurde. Auch hier stand die Strickexpertin Rita Lehr mit Rat und Tat zur Seite. Beim Stricken von Socken war am letzten Abend bei den Teilnehmerinnen das Klappern der Nadeln zu hören. Durch die gute Anleitung von Frau Lehr machte sogar das Stricken der Ferse und Spitze richtig Spaß. Claudia Griebel bedankte sich am Schluss bei der Referentin für die gelungene Unterstützung mit einem kleinen Präsent.

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Frühlingserwachen

fruehlingserwachentortenMit diesem Event rütteln die Landfrauen alle zwei Jahre den Frühling wach. Die große Auswahl an leckeren Torten und Kuchen zogen viele Besucher ins frühlingshaft geschmückte Bürgerhaus. Beim Kaffeetrinken wurden dann Neuigkeiten ausgetauscht und viel gelacht. Wer noch mehr Lust auf Selbstgebackenes hatte, nahm sich Schneebälle und Zimtrollen mit nach Hause. Ein Genuß waren auch die selbst kreierten  edlen Pralinen - die auf der Zunge zergingen. Für das österliche Ambiente im eigenen Heim gab es Osterhasen in allen Größen aus Holz, bunt geschmückte Buchskränze, bepflanzte Körbe mit Frühjahrsblüher und Naturmaterialien dekoriert. Auch die Holzherzen zum Aufhängen kamen gut an - hier konnte wirklich jeder fündig werden. Die LandFrauen freuten sich, dass trotz Grippewelle und anderen Veranstaltungen die Torten bis auf die letzten Krümel weg gingen.

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"Wir begrüßen das neue Jahr"

LF JahresrueckblickbuffettMit herzlichen Neujahrswünschen und einem kleinen Anstoß auf 2018 starteten die Landfrauen gut gelaunt ins Jahr 2018. Ein Bilderrückblick 2017 von Heide Böcker stellte die schönen Momente des Vereinslebens bei Vorträgen, Ausflügen und sonstigen Aktivitäten in den Focus. Mit interessanten Geschichten von Erich Kästner konnte Marianne Könninger die Gäste begeistern. Das kleine Buffet mit herzhaften Snacks und Häppchen lud die Besucherinnen immer wieder zum Genießen ein. Zwischendurch stellte die Vorsitzende das Programm für 2018 vor, das viele  interessante Themen als Vorträge, Workshops und Ausflüge in petto hat. Die von Susanne Niklas-Bach auf hohenlohisch lustig vorgetragene Geschichte von Bernulf Bitterwolf, „Wia die Linsa auf die Alb komma sind“ rundete das  Programm und den Abend humorvoll ab.

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